Termin

Jung und prekär – alt und arm?! Konferenz für eine solidarische Rentenpolitik

Oftmals erwecken Diskussionen um das Thema Rente den Eindruck, sie seien nur für ältere Menschen interessant. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall: Von der künftigen Rentenpolitik hängt es ab, ob das Geld auch in Zukunft für das Leben im Alter und gesellschaftliche Teilhabe reicht. Und auch ein zweiter Punkt betrifft alle Menschen rund um das Thema Rente. Soll der Sozialstaat weiterhin abgebaut und Lebensrisiken privatisiert werden oder ist die Rentenpolitik ein Mittel, um soziale Teilhabe zu garantieren und offensiv der sozialen Spaltung der Gesellschaft entgegen zu wirken? Doch die Zukunft unserer Renten hängt nicht nur ab von der Frage, wie hoch das Renteneintrittsalter ist und was das garantierte Rentenniveau ist, sondern auch von der
Frage, wie wir arbeiten und was wir verdienen. Für die Altersgruppe der 20- bis 40-jährigen Frauen und Männer ist daher die Reform des Rentensystems sowie das Schaffen sicherer Arbeitsverhältnisse zentral, soll der Lebensabend nicht aus Armut bestehen.

Die Konferenz soll einen Überblick über die aktuelle Rentenpolitik geben. Zugleich wollen wir eine Auseinandersetzung mit Argumenten derer führen, die sich für eine Privatisierung der Altersvorsorge einsetzen. Anhand anderer europäischer Rentenmodelle soll aufgezeigt werden, dass die Rentenpolitik nicht alternativlos ist, sondern von unserem gemeinsamen politischen Gestaltungswillen abhängt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer. (pdf, 442 KB)

Veranstalter:
Gemeinsaschaftsveranstaltung von KDA, SozVD, IG Metall Hannover, verdi - Bezirk, IG BCE LBZ, FES Niedersachsen, Koopstelle
Ort:
Veranstaltungszentrum „Rotation“ in den ver.di-Höfen, Goseriede 10, 30159 Hannover, www.verdihoefe.de
Anfang:
Mittwoch, 10. Mai 2017
 
10:00 Uhr
 
16:00 Uhr

Reichtumsuhr

Die Vermögensverteilung in Deutschland
Vermögen in Deutschland sind extrem ungleich verteilt. Die Nettoprivatvermögen wachsen zudem um 328 Milliarden Euro im Jahr. Allein das reichste 1% der Bevölkerung darf einen Vermögenszuwachs von 117 Milliarden Euro im Jahr einstreichen. Auf der anderen Seite steht ein Zuwachs der öffentlichen Verschuldung von 5,4 Milliarden Euro jährlich. Die Reichtums- und Schuldenuhr der ver.di-Bundesverwaltung schreibt diesen Trend fort.
Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen der Reichtums- und Schuldenuhr (PDF, 167 kb)

Pinnwand

  • Kooperationsstellen Niedersachsen und Bremen
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Kooperationsstellen
  • Gegenblende
  • Nachdenkseiten
  • TIB-UB_der_LUH
    Die Sondersammlung zur Gewerkschaftsbewegung mit einem Bestand von etwa 10.000 Bänden umfasst sozialwissenschaftliche Literatur und Gewerkschaftsmaterialien zur Organisationsgeschichte und -politik. Sie wird in Kooperation mit den sozialwissenschaftlichen Instituten der Leibniz Universität Hannover und dem Deutschen Gewerkschaftsbund aufgebaut.

  • Einstellung zur Arbeit
    In 15 Städten weltweit wurden im Rahmen des Projektes Videos mit einer Länge von 1-2 Minuten erstellt. Vorgabe: Die Aufnahmen sollten in einer einzigen Einstellung ohne Schnitte produziert werden. Entstanden sind beeindruckende Kurzportraits zum Thema Arbeit.

  • Logo Niedersachsen packt an