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Prekäre Arbeit und ihre Auswirkungen

Autor: Klaus Pape (Hrsg.)
Schriftenreihe: Schriften Band 1
Erscheinungsort: Hannover
Erscheinungsjahr: 2007
ISBN: 978-3-930345-55-7

Viele Untersuchungen gehen davon aus, dass mittlerweile in Deutschland jedes vierte Arbeitsverhältnis prekär ist. Hierzu gehören u.a. Scheinselbstständige, geringfügig und befristet Beschäftigte, Leiharbeiter/innen, (Tele-) Heimarbeiter/innen und viele Teilzeitbeschäftigte.
Viele prekäre Beschäftigungsverhältnisse zeichnen sich durch Kurzfristigkeit, Unsicherheit und geringe Bezahlung aus. Damit erzeugen diese Arbeitsverhältnisse bei den Betroffenen Angst und Unklarheit nicht nur über ihre berufliche Zukunft. Sie arbeiten überwiegend in der Hoffnung, in ein „Normalarbeitsverhältnis“ (unbefristet, Vollzeit, Tariflohn, mit Kündigungsschutz und Betriebsrat sowie einem existenzsichernden Einkommen) übernommen zu werden.
Was sind prekäre Beschäftigungsverhältnisse und wer sind die Betroffenen? Sind es nur gering Qualifizierte oder auch Absolventen/innen der Hochschulen?
Sind prekäre Arbeitsverhältnisse ein Phänomen im Niedriglohnsektor oder stehen wir insgesamt vor einer Prekarisierung der Gesellschaft?
Ist prekäre Arbeit geschlechts- und nationalitätsneutral?

Auf diese Fragen versuchen die Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Gewerkschaft eine Antwort zu finden und damit die öffentliche Diskussion anzustoßen.

05.08.2010 (DB)