Schritt für Schritt ins Paradies

Veranstaltung "Ist Solidarität in einer neoliberalen Welt möglich?"

08.03.2017 | Ist Solidarität in einer neoliberalen Welt möglich? So lautete das Thema der achten Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „ Schritt für Schritt ins Paradies“, die am 16. Feb. 2017 im Pavillon Kulturzentrum stattgefunden hat. Den Begriff der Solidarität in den aktuellen Kontext der Gesellschaft einzuordnen und zu diskutieren sowie ob und wie Solidarität umgesetzt werden kann, war das Ziel der Veranstaltung.

Die Referenten waren Andreas Busen, von der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg und Thadeus Mainka, Gewerkschaftssekretär Schwerpunkt Jugend bei der IG Metall Hannover.

Christina Kaindl, Leiterin der Abteilung Strategie- und Grundsatzfragen der Partei DIE LINKE,  konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Andreas Busen  referierte über den Begriff der Solidarität und in welchen Kontexten er verwendet wird und wurde. Thadeus Mainka beschrieb Solidarität als ein positiv besetztes Symbol, welches in Arbeitskämpfen genutzt würde, um gemeinsam für eine Gesellschaft frei von Ungleichheit und Ausgrenzung zu kämpfen. 

Fazit der Diskussion: Die Solidarität in der Arbeitswelt schwände, weil das Zugehörigkeitsgefühl abnehme.

An der insgesamt sehr interessanten Veranstaltung nahmen ca. 40 Personen teil.

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Die Vermögensverteilung in Deutschland
Vermögen in Deutschland sind extrem ungleich verteilt. Die Nettoprivatvermögen wachsen zudem um 328 Milliarden Euro im Jahr. Allein das reichste 1% der Bevölkerung darf einen Vermögenszuwachs von 117 Milliarden Euro im Jahr einstreichen. Auf der anderen Seite steht ein Zuwachs der öffentlichen Verschuldung von 5,4 Milliarden Euro jährlich. Die Reichtums- und Schuldenuhr der ver.di-Bundesverwaltung schreibt diesen Trend fort.
Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen der Reichtums- und Schuldenuhr (PDF, 167 kb)

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