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Antikriegstag 2010 - Gedenkveranstaltungen

01. September 2010 - 00:00 Uhr

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie in unserem Infoflyer.

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der II Weltkrieg, aber der Antikriegstag war für den DGB immer mehr als ein Gedenktag. Seit dem Kampf gegen den Atomtod in den fünfziger Jahren stehen aktuelle Konflikte und stets auch konfliktfördernde Strukturen im Zentrum der gewerkschaftlichen Kritik.

Internationale Waffenexporte bilden einen Teil dieser Strukturen, die mit dem Ende des Kalten Kriges nicht beendet wurden.

Deutschland ist nicht nur bei zivilen Industrieprodukten weltweit ganz vorne. Es belegt nach den neusten Berichten des schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI nach den USA und Russland auch den dritten Platz beim weltweiten Rüstungsexport. Exportschlager auf diesem Gebiet sind Panzer, U-Boote, aber auch kleine und leichte Waffen. Entgegen eigener Versprechungen und internationaler Vereinbarungen wie dem EU Verhaltenskodex für Rüstungsexporte von 1998 liefert Deutschland Rüstungsgüter auch in Kriegs- und Krisengebiete, z.B. in den Nahen Osten und nach Pakistan; innerhalb der NATO werden die Kontrahenten Griechenland und Türkei versorgt.


Hannover
16.00 Uhr Ehrenfreidhof am Maschsee-Nordufer
17.00 Uhr Gedenkstätte Aegiedienkirche

30.08.2010 (KP)