Prävention von sexualisierter Gewalt an Hochschulen - Historische Wurzeln und gegenwärtige Perspektiven

23.11.2026, 18:00 - 20:00 Uhr

Contihochhaus, 14. Stock, studentische Arbeitsfläche, Königsworther Platz 1

Hochschulen sind Orte des Lernens, Forschens und kritischen Denkens. Zugleich können Abhängigkeiten und ungleiche Machtverhältnisse sexuelle und sexualisierte Gewalt begünstigen. Wie hängen solche Übergriffe mit den Strukturen und Hierarchien des Hochschulsystems zusammen? Welche Rolle spielt Wissenschaft bei ihrer Legitimation? Und wie können wir Gewalt aufdecken, aufarbeiten und verhindern?

Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Gewerkschaft, Beratung und Hochschulpraxis betrachten wir historische Beispiele und aktuelle Herausforderungen. Wir diskutieren, wie Prävention, Intervention und Unterstützung Betroffener dazu beitragen können, Hochschulen zu sicheren Lern- und Arbeitsorten zu machen.

Programm

18:00 Begrüßung und Eröffnung

  • Astrid Beckmann, GEW Niedersachsen, Referat Frauen, Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik
  • Dr. Petra Köster, Kooperationsstelle Hochschulen & Gewerkschaften Hannover–Hildesheim

18:05 Impuls: „Legitimation von Pädosexualität in der Wissenschaft“
Prof. Dr. Meike Sophia Baader, Universität Hildesheim

18:20 Impuls: „Aufarbeitung und Aufklärung von (sexuellem) Machtmissbrauch an Hochschulen am historischen Beispiel“
PD Dr. Christiana Bers, Georg-August-Universität Göttingen

18:45 Pause

19:00 Podiumsdiskussion

  • Prof. Dr. Meike Sophia Baader, Universität Hildesheim
  • PD Dr. Christiana Bers, Georg-August-Universität Göttingen
  • Tiam Breidenich, GEW-Vorstand Frauen, Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik
  • Dr. Christin Sager, Universität Hildesheim
  • Elina Stock, Referentin des GEW-Vorstands

Moderation: Eleonora Dolderer, Universität Tübingen und GEW-AG Machtmissbrauch

20:30 Uhr Veranstaltungsende

Anmeldung

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und desm AStA der Leibniz Universität Hannover.

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