08.07.2025 | Wie erhalten wir Demokratie im Alltag von Betrieb, Hochschule und Gesellschaft? Die Jahrestagung 2025 stellte unbequeme Fragen und bot ehrliche Antworten.
Die Jahrestagung 2025 der Kooperationsstelle widmete sich dem, was uns alle betrifft: dem Erhalt der Demokratie. Unter dem Titel „Nie Wieder ist jetzt - Wie Mitbestimmung in Betrieb und Bildungssystem zum Demokratieerhalt beiträgt“ diskutierten Vertreter*innen aus Wissenschaft, Gewerkschaften, politischer Bildung und Zivilgesellschaft über zentrale Herausforderungen unserer Zeit – offen, kritisch, auch streitbar.
In einer Keynote erläuterte Magdalena Polloczek vom WSI der Hans-Böckler-Stiftung die Notwendigkeit und die Möglichkeiten des Demokratielernens über die gesamte Lebensspanne. Zentral dabei sei das Erfahrbar machen, also der emotionale Zugang und das direkte Erleben von demokratischen Prozessen und der damit verbundenen Selbstwirksamkeit.
Auf dem Podium diskutierten Elke Hannack (Bundesvorstand DGB), Marvin Rühling (Leitung HVHS Hustedt), Matthias Monecke (Projekt »Demokratie stärken – Beteiligung fördern«) und Markus Gajer (gewerkschaftliche Hochschulgruppe an der LUH).
Besonders im Fokus stand dabei der selbstkritische Blick auf den bisherigen Umgang mit rechten Strömungen, neue Wege der Beteiligung und die Frage, wie Bündnisse für Demokratie konkret gestärkt werden können.
Die Veranstaltung bot Raum für Austausch, Perspektivwechsel, das Knüpfen neuer und Auffrischen alter Banden.
Unser Dank gilt Arbeit und Leben und der Hans-Böckler-Stiftung, mit denen wir die Veranstaltung gemeinsam realisieren konnten.
Übrigens: Nach der Tagung ist vor der Tagung: 2026 feiern wir 25 Jahre Kooperationsstelle. Dazu laden wir beizeiten wieder ein.