Termin

Fairspektiven für den wissenschaftlichen Mittelbau

Liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem wissenschaftlichen Mittelbau, 

Unsicherheit in unseren Beschäftigungsverhältnissen hat viele Gesichter: Arbeitsverträge mit immer kürzeren Laufzeiten, bei denen zum Teil nach jedem Semester eine Verlängerung ansteht (oder auch nicht…), während die vertraglich vereinbarten Arbeitszeiten meist erheblich überschritten werden, so dass die Zeit für die wissenschaftliche Weiterqualifizierung fehlt und die Dissertation zum „Privatvergnügen“ an Wochenenden wird, schlechte oder gar keine Bezahlung, Geringschätzung und Abwälzung der Lehre auf den Mittelbau und so weiter und so fort… 

Diese Bedingungen, unter denen wir als „wissenschaftlicher Nachwuchs“ arbeiten, müssen wir nicht akzeptieren! Es handelt sich beim akademischen Mittelbau um den mit Abstand größten Teil der Beschäftigten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen: ohne uns geht in Lehre und Forschung nichts mehr! 

Wir laden herzlich ein zu einem Gespräch mit Matthias Neis, der seit Februar 2010 das Projekt Fairspektive der Gewerkschaft ver.di leitet. Das Projekt zielt darauf ab, auf verschiedenen Ebenen das Thema wissenschaftlicher Arbeitsbedingungen in die Öffentlichkeit zu rücken. Wir werden uns mit Neis über Möglichkeiten unterhalten, wie wir durch gemeinsames Organisieren bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen können.

Fairspektiven für den wissenschaftlichen Mittelbau

Werkstattgespräch

mit Matthias Neis

Leiter des Projekts Fairspektive im Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)

Veranstalter:
Initiative Mittelbau, GEW, Verdi, Kooperationsstelle Hochschulen & Gewerkschaften Hannover-Hildesheim
Ort:
Raum A320, Hauptgebäude der LUH, Welfengarten 1
Anfang:
Donnerstag, 6. Oktober 2011
 
18:30 Uhr
 
20:30 Uhr

Reichtumsuhr

Pinnwand


  • Kooperationsstellen Niedersachsen und Bremen
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Kooperationsstellen
  • Gegenblende
  • Nachdenkseiten
  • TIB-UB_der_LUH
    Die Sondersammlung zur Gewerkschaftsbewegung mit einem Bestand von etwa 10.000 Bänden umfasst sozialwissenschaftliche Literatur und Gewerkschaftsmaterialien zur Organisationsgeschichte und -politik. Sie wird in Kooperation mit den sozialwissenschaftlichen Instituten der Leibniz Universität Hannover und dem Deutschen Gewerkschaftsbund aufgebaut.

  • Einstellung zur Arbeit
    In 15 Städten weltweit wurden im Rahmen des Projektes Videos mit einer Länge von 1-2 Minuten erstellt. Vorgabe: Die Aufnahmen sollten in einer einzigen Einstellung ohne Schnitte produziert werden. Entstanden sind beeindruckende Kurzportraits zum Thema Arbeit.

  • Logo Niedersachsen packt an