Termin

ACHTUNG! Die Veranstaltung fällt leider aus - "Sport und Diversität - „Sport, preiswerteste Sozialarbeit?"

Vortrag und Diskussion mit

Prof. Dr. Gunter A. Pilz (Institut für Sportwissenschaft, Leibniz Universität Hannover)

„Sportvereine, Integrationsfaktor Nummer eins?“ - „Sport, preiswerteste Sozialarbeit? Über Möglichkeiten und Grenzen der Entfaltung der sozialen Potenziale des Sports

Der Sport mit seinen in ihm angelegten sozialen Potenzialen wird von Seiten der Politik, der Pädagogik, der Sportorganisationen geradezu als Königsweg zur Kulti-vierung menschlichen Verhaltens gepriesen. Sportvereine werden gelobt als sozialarbeiterischer Dienstleister par ex¬cellence, als Institutionen, die Integration geradezu spielerisch, im Handumdrehen ermöglichen. Berichte über Gewalt, Diskriminierungen, Doping im Sport weisen aber auch darauf hin, dass die sich Kultivierungsmöglichkeiten menschlichen Handelns durch den Sport und damit seine sozialen Potenziale und nicht von selbst entfalten. Weder die Förderung psychosozialer Gesundheit, noch die Entwicklung motorischer Leistungsfähigkeit, geschweige denn Integration oder Fair Play geschehen nebenbei. Dazu bedarf es einer spezifischen Inszenierung des Sports, sowie entsprechender Kompetenzen und vor allem auch Ressourcen. Nicht überall wo Sport darauf steht, ist auch Prävention, Integration drin. Und: Die Entfaltung der sozialen Potenziale des Sports ist nicht zum Nulltarif zu bekommen! Dabei war und ist der weitverbreitete Glaube, Sport sei per se gut, mit dafür verant¬wortlich, dass sich die Vereine und Verbände lange Zeit und zum Teil auch heute noch schwertun, soziale Sensoren für die Gefähr¬dungen des Sports zu entwickeln, Fehlentwicklungen wahr- und anzu-nehmen und somit die im Sport angelegten sozialen Potenziale voll zur Entfaltung zu bringen.

Der Beantwortung der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen der Entfaltung und Nutzbarmachung der sozialen Potenziale des Sports, erfolgt in drei Schritten: Zunächst in Form einer kritischen Reflexion der präventiven, sozia¬len Funktionen des Sports anhand der Beschreibung der kulturellen Di¬mensionen des Sports und deren Gefährdungen. In einem zweiten Schritt wird auf die Bedeutung und Notwendigkeit von sport-, körper- und bewegungsbezogenen Angeboten in der Gewalt- und Diskriminierungsprävention, für Integration eingegangen, um in einem dritten Schritt Folgerungen für entsprechende sport-, körper- und bewegungsbezogene Angebote abzuleiten.

Die Veranstaltung wird moderiert von:

Prof.´in Dr. Sandra Günter (Institut für Sportwissenschaft, Leibniz Universität Hannover)

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes "Vielfalt im Dialog erleben" statt.

Information & Kontakt:

Dr. des. Karolina Kempa
Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften Hannover-Hildesheim
Schloßwender Straße 7
30159 Hannover

Tel.: +49 (0) 511 762 - 19 785
Email: karolina.kempa@zew.uni-hannover.de

Ort:
Raum F142, Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1 (Hauptgebäude), 30167 Hannover
Anfang:
Mittwoch, 1. Februar 2017
 
18:00 Uhr
 
20:00 Uhr

Reichtumsuhr

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    Die Sondersammlung zur Gewerkschaftsbewegung mit einem Bestand von etwa 10.000 Bänden umfasst sozialwissenschaftliche Literatur und Gewerkschaftsmaterialien zur Organisationsgeschichte und -politik. Sie wird in Kooperation mit den sozialwissenschaftlichen Instituten der Leibniz Universität Hannover und dem Deutschen Gewerkschaftsbund aufgebaut.

  • Einstellung zur Arbeit
    In 15 Städten weltweit wurden im Rahmen des Projektes Videos mit einer Länge von 1-2 Minuten erstellt. Vorgabe: Die Aufnahmen sollten in einer einzigen Einstellung ohne Schnitte produziert werden. Entstanden sind beeindruckende Kurzportraits zum Thema Arbeit.

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