Termin

Vortrag: Böses Gender? Gesellschaftlicher Diskurs einer sozialen Kategorie

Seit einiger Zeit häufen sich Stimmen gegen die Gender-Studies und „Gender“ ist zum Kampfbegriff avanciert. Dabei ist der Disput keineswegs harmlos und Gender-ForscherInnen werden beleidigt, bedroht und zur Aufgabe ihrer „unnützen und gesellschafts­schädigenden“ Profession aufgefordert. Kritik wird auf unterschiedlichen Wegen und Kanälen geäußert und reicht von (scheinwissenschaftlichen) Abhandlungen über Kommentare in den sozialen Medien bis zu persönlichen Briefen und Emails mit zweifelhaftem Inhalt.

Doch was meint „Gender“ und weshalb wird der Begriff mit „Ideologie“ gleichgesetzt? Wer kritisiert, was wird kritisiert und wie verlaufen die Argumentationsstränge? Und vor allem: Weshalb löst er derart heftige Reaktionen hervor?

Neben der Beantwortung dieser Fragen zeigt der Vortrag, weshalb die Kategorie „Gender“ eine Schlüsselkategorie von Gesellschaftswissenschaft darstellt und zum Ausgangspunkt kritischer Auseinandersetzung mit sozialer Ordnung taugt.

Dr. des. Karolina Kempa
studierte Philosophie und Soziologie in Hannover. Ihre Schwerpunkte sind Kultur- und Kunstsoziologie, Gender Studies sowie Soziologie sozialer Ungleichheit. Derzeit arbeitet sie in der Kooperationsstelle Hochschulen & Gewerkschaften Hannover-Hildesheim.

Weitere Informationen zu Anmeldung etc. erhalten sie hier.

Veranstalter:
Gasthörendenbüro, Zentrale Einrichtung für Weiterbildung, Leibniz Universität Hannover
Ort:
Leibniz Universität Hannover, Kesselhaus, Schloßwender Straße 5
Anfang:
Dienstag, 5. September 2017
 
18:00 Uhr
 
20:00 Uhr

Reichtumsuhr

Pinnwand


  • Kooperationsstellen Niedersachsen und Bremen
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Kooperationsstellen
  • Gegenblende
  • Nachdenkseiten
  • TIB-UB_der_LUH
    Die Sondersammlung zur Gewerkschaftsbewegung mit einem Bestand von etwa 10.000 Bänden umfasst sozialwissenschaftliche Literatur und Gewerkschaftsmaterialien zur Organisationsgeschichte und -politik. Sie wird in Kooperation mit den sozialwissenschaftlichen Instituten der Leibniz Universität Hannover und dem Deutschen Gewerkschaftsbund aufgebaut.

  • Einstellung zur Arbeit
    In 15 Städten weltweit wurden im Rahmen des Projektes Videos mit einer Länge von 1-2 Minuten erstellt. Vorgabe: Die Aufnahmen sollten in einer einzigen Einstellung ohne Schnitte produziert werden. Entstanden sind beeindruckende Kurzportraits zum Thema Arbeit.

  • Logo Niedersachsen packt an