Termin

Reihe Schritt für Schritt ins Paradies: Immer Höher – Schneller – Weiter – (K)eine Grenze für die Ressource Mensch?

Schöne neue Arbeitswelt: Ständig mit den Kolleginnen und Kollegen, dem Chef und den Kunden vernetzt, immer auf der Jagd nach besseren Zahlen für die eigene Abteilung, unglaublich flexibel, schnell und produktiv. Unverständnis für diejenigen, die nicht (mehr) so gut performen, die’s nicht bringen, mit ihren Kindern zuhause, dem pflegebedürftigen Vater, dem Alkoholproblem, der Tablettensucht, dem Burn Out… diese Low Performer.

Was unter dem Motto der „indirekten Steuerung“ noch in den 1990er Jahren kritisch diskutiert wurde, ist in den neoliberalen Unternehmensphilosophien heute Alltag. Obwohl Zielvorgaben teils willkürlich gesetzt werden, haben viele Beschäftigte in Büros und Werkshallen diesen Leistungsdruck schon längst verinnerlicht. Selbst in Betriebsratsgremien hat sich teilweise die Betrachtungsweise geändert und eine Reflektion der Prozesse und Vorgaben findet nicht mehr statt.

Die Folgen: Entsolidarisierung in den Belegschaften, Vereinzelung, Angst um die eigene Position im Betrieb oder den Arbeitsplatz, überlange Arbeitszeiten, Entgrenzung von Arbeit und Leben, Stress, gesundheitliche Folgen psychischer als auch physischer Natur.

Wie aber können Beschäftigte, GewerkschafterInnen und Betriebsräte dem etwas entgegensetzen? Kann es uns gelingen, eine Grenze für die „Nutzung der Ressource Mensch“ zu setzen? Diese und weitere Fragen wollen wir mit der Regisseurin Carmen Losmann, Bernd Röttger und Harald Domin diskutieren. Zum Einstieg wird ein kurzer Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm „work hard – play hard“ gezeigt.

Hier können Sie den offiziellen <link file:2002 download file>Flyer zur Veranstaltung herunterladen.

Veranstalter:
Bündnis: Schritt für Schritt ins Paradies  
Ort:
Pavillon Kulturzentrum, Lister Meile 4, 30161 Hannover
Anfang:
Donnerstag, 02. Juni 2016
Beginn:
19:00 Uhr
Ende:
21:00 Uhr

Pinnwand

  • Die Sondersammlung der Technischen Informationsbibliothek zur Gewerkschaftsbewegung mit einem Bestand von etwa 10.000 Bänden umfasst sozialwissenschaftliche Literatur und Gewerkschaftsmaterialien zur Organisationsgeschichte und -politik. Sie wird in Kooperation mit den sozialwissenschaftlichen Instituten der Leibniz Universität Hannover und dem Deutschen Gewerkschaftsbund aufgebaut.


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