Schritt für Schritt ins Paradies

Europa anders machen

08.04.2019 | Die EU befindet sich in einer tiefen Krise: Der Brexit, massive Auseinandersetzungen zwischen den Regierungen der Mitgliedsstaaten und der Aufstieg des Rechtspopulismus stellen die Europäische Union grundsätzlich in Frage

Seit der Krise von 2008 und der Austeritätspolitik in Europa sind es die abhängig Beschäftigten, die unter den Folgen der Bankenrettung leiden. In vielen Ländern wurden Löhne und Sozialleistungen massiv gekürzt. Die Lebensverhältnisse in den verschiedenen Regionen Europas sind weit davonentfernt, sich anzugleichen.

Statt mit Frieden und Wohlstand verbinden viele Menschen »Europa« heute mit Sozialdumping und damit, dass

Beschäftigte gegeneinander in Konkurrenz gesetzt werden.

Die Wirtschafts- und Sozialpolitik, die in der Europäischen Union praktiziert wird, gefährdet soziale Rechte, Umweltschutz und Demokratie und damit die Zukunft der Menschen, die in der EU leben.

Damit ein Umsteuern in der momentanen Politik der EU gelingen kann, fragen wir:

Was läuft in der EU falsch, was richtig?

Wer profi tiert von der aktuellen Wirtschaftspolitik? Welche sozialen

und demokratischen Alternativen für ein anderes Europa

gibt es? Und wer kann Europa anders machen?

 

VORTRAG UND GESPRÄCH MIT:

Dr. Dominika Biegon Referatsleiterin europäische und

internationale Wirtschaftspolitik beim DGB

Prof. Rudolf Hickel Universität Bremen

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Reichtumsuhr

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    Die Sondersammlung zur Gewerkschaftsbewegung mit einem Bestand von etwa 10.000 Bänden umfasst sozialwissenschaftliche Literatur und Gewerkschaftsmaterialien zur Organisationsgeschichte und -politik. Sie wird in Kooperation mit den sozialwissenschaftlichen Instituten der Leibniz Universität Hannover und dem Deutschen Gewerkschaftsbund aufgebaut.

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