Termin

Reihe "Technik, Kultur, Arbeit": Maschinen, Lochkarten und Roboter – Eine historische Perspektive auf Industrie 4.0 und die Digitalisierung der Arbeitswelt

Vortrag mit Diskussion

Seit nunmehr 10 Jahren beschreibt der Begriff „Industrie 4.0“ nicht nur die neuen Herausforderungen für die Industrie, sondern auch den Aufbruch in eine digitale Arbeitswelt. Zentral ist der Eindruck, dass Roboter und KI immer weitere Tätigkeiten übernehmen und der Mensch dadurch zunehmend überflüssig wird. Der Begriff „Industrie 4.0“ beschreibt die Gegenwart aber auch als vierte und verbesserte Version und somit als Fortsetzung vergangener technischer Revolutionen. Somit fordert er zu einer historischen Reflexion auf.

In dieser Veranstaltung wird in das 19. und 20. Jahrhundert zurückgeblickt und die Geschichte von Industrie 4.0 nachgezeichnet. Aus einer technikhistorischen Perspektive werden die Veränderungen der Industriearbeit seit dem 19. Jahrhundert erläutert und herausgestellt, wie die Beschleunigung der Produktionsprozesse und das Leitbild der Automatisierung immer wieder die Rolle des Menschen veränderte. Dabei wurden neue Technologien einerseits als Möglichkeit zur Befreiung des Menschen vor einer als Last empfundenen Arbeit interpretiert und andererseits als Eintritt in eine Gesellschaft, der die Arbeit ausgeht. Abschließend soll die gegenwärtige Entwicklung von Industrie 4.0 mit Blick auf die Position der Mitarbeitenden reflektiert werden.

Referentin: Dr. Nora Thorade (TU Darmstadt, Institut für Geschichte)

Grußwort: Dirk Schulze (Erster Bevollmächtigter IG Metall Hannover)

Moderation: Dr. Karolina Kempa (Leibniz Universität Hannover, ZEW, Kooperationsstelle Hochschulen & Gewerkschaften)
und Janine Kaiser (Projektleiterin Zentrum für gute digitale Arbeit und Mitbestimmung (ZegdAM), Bildungs- und TagungsZentrum HVHS Springe e.V.)


Bitte melden Sie sich per E-Mail bei Frau Dr. Karolina Kempa an unter:

info-koop-hannoverdon't want spam(at)zew.uni-hannover.de

Sie erhalten einen Tag vor der Veranstaltung eine Bestätigung per E-Mail mit dem Link zur Veranstaltung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und offen für alle Interessierten!

Veranstalter:
Kooperationsstelle Hochschulen & Gewerkschaften Hannover-Hildesheim  
Ort:
Online via ZOOM
Anfang:
Mittwoch, 14. April 2021
Beginn:
18:15 Uhr
Ende:
19:45 Uhr

Pinnwand

  • Die Sondersammlung der Technischen Informationsbibliothek zur Gewerkschaftsbewegung mit einem Bestand von etwa 10.000 Bänden umfasst sozialwissenschaftliche Literatur und Gewerkschaftsmaterialien zur Organisationsgeschichte und -politik. Sie wird in Kooperation mit den sozialwissenschaftlichen Instituten der Leibniz Universität Hannover und dem Deutschen Gewerkschaftsbund aufgebaut.


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